Dogo Canario Standard
DAS OFFIZIELLES STANDARD VON DOGO CANARIO
Nº 346 F.C.I.
DATUM 04/06/2001
EINTEILUNG F.C.I.
GRUPPE 2:
ABSCHNITT : 2.1. DOGO MOLOSOIDE TYP
ANDERE NAMEN AUF DIE KANARISCHE INSELN:
- PERRO DE PRESA
- PERRO BASTO
- BARDINO
- VERDINO
- PERRO DE LA TIERRA
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BENUTZUNG
Als Wachhnd und für die Aufsicht von Viehherden.
KURZE HISTORISCHE ZUSAMMENFASSUNG
Unsprung des Hundes von den Inseln Teneriffa und Gran Canaria auf dem kanarischen Archipiel. Er ist das Ergebnis einer Kreuzung zwischen dem "majorero", welche ein Hund von prähispanischem Vieh der Inseln ist sowie vom Hunden, welche auf den Archipiel sind.
Diese Kreuzungen verursachten ethnische Gruppierung von Hunden der Doggenart, von mittlerer Größe, von getigerter oder löwenänlicher Farbe mir weissen Flecken, mit robuster Morphologie, mit Agilität und Stärke, viel Temperament, rustikal, mit aktiven und treuem Charakter.
Während des XVI, und XVII Jahrhunderts erhöhte sich ihre Anzahl beträchtlich und es wird oft in den historischen Texten auf sie Bezug genommen und später bei der Eroberung und vor allem in den "Sammlungen des Inselrates", worin die Funktionen erklärt sind, welche sie ausführen, vor allem als Wachhund und für die Aufsicht von Viehherden, sowie die Dienstleistungen für die Metzger um das Vieh einzufangen.
ALLGENEINER EINDRUCK
Hund von mittlerer Größe von geradem Profil, mit schwarzer Gesichtsmaske. Rustikal und gut proportioniert.
Er ist eine Zwischenform, dessen Körper länger als die Höhe am Rücken ist, wobei der längliche Charakter bei den Weibchen etwas mehr hervortritt.

VERHALTEN UND TEMPERAMENT
Er macht eine ruhige Eindruck.
Aufmerksamer Blick.
Er ist speziell für die Funktionen als Wachhund geeignet und traditionell für die Überwachung und Führung des Viehs.
Sein Temperament ist ausgeglichen , mit großer Sicherheit in sich selbst.
Sein Bellen ist laut und tief.
In der Familie ist er zahm und nobel, mit großer Anhaänglichkeit zu seinem Herrn und misstrauisch bei Fremden.
Er gibt den Eindruck von großer Sicherheit und ist nobel.
Wenn er wachsam ist, so ist sein Handeln sehr entschlossen und der Blick überwachend.
KOPF
Massiv und vom kurzschädeligen Typ, der einen starken Eindruck macht, mit weichem und losem Fell bedeckt.
Seine Form tendiert zu einem etwas länglicher Eimer.
Die Porportion vom Schädel zum Gesicht ist 60-40 % .
Die Schädelbreite ist 3/5 der gesamten Kopflänge.
SCHÄDELZONE
SCHÄDEL: Leicht konvex in einer Kurve von vorne nach hinten und transversal, obwohl der frontale Knochen normalerweise flach ist. Die Breite ist der Länge sehr ähnlich. Sehr gezeichneter zygomatischer Bogen, mit starker Entwicklung der Muskeln am Schläfenbein, jedoch ohne Vorsprünge. Der Hinterhauptskamm ist nicht wahrnehmbar.
NASEN-FRONTALE VERSENKUNG (STOP): definiert, aber nicht brüsk. Die mittlere Furche zwischen den frontalen Vertiefungen ist sichtbar und belegt ungefähr 2/3 des Schädels. Die Linien von Schädel- Gesicht sind parallel oder leicht zusammenlaufend.
GESICHTSZONE
NASE: breit, stark in schwarz pigmentiert. Sie befindet sich auf der gleichen Linie wie der Nasenschaft. Der vordere Teil ist im Vergleich zum vorderen Rand des Hängemauls leicht zurückversetzt. Die Nasenlöcher sin groß und für leichtes Atmen geeignet.
SCHNAUZE: Von kleinerer Länge als der Schádel, normalerweise 40% des gesamten Schädels. Die Breite ist 2/3 des Schädels. Die Basis ist sehr breit und verringert sich leicht in Richtung Nase. Der Nasenrücken ist flasch und von geradem Profil, ohne Erhebungen.
LIPPEN: Die oberen Lippen hängen nicht übermässig und bilden in ihrer Gesamtheit von vorne gesehen ein umgedrehtes V. Die Lippen oder Hängelippen sind leicht voneinander abweichend und bilden im Verhältnis zum Nasenrücken einen stumpfen Winkel. Das Lipeninnere ist von dunkler Farbe.
KIEFER/ZÄHNE : Scherenbiss. Der Zangebiss ist zugelassen jedoch aufgrund der verursachten Zahnabnutzung nicht wünschenswert. Ein leiches Vorstehen des Oberkiefers ist möglich. Die Hunde zeigen einen weiten transversalen Abstand. Die Zähne sind breit, mit einer sehr starken Implantatonsbasis, mit großen Backenzähnen, kleinen Schneidezähnen, gut entwickelten Augenzähnen und korrekter Anspassung.
AUGEN: leicht oval, von mittelgroß bis groß, mit guter Trennung voneinander, weder eingesunken noch hervorstehend. Die Aungenlider sind in schwarz pigmentiert und gut angepasst, niemals herabfallend. Die Farbe schwankt zwischen mittlerem kastanienbraun und dunkel, von der Farbe des Fells abhängend. Niemals hellfarbig.
OHREN: Von mittlerer Größe, gut voneinander getrennt, mit kurzen und feinen Haaren, welche leicht an beiden Kopfseiten herabfallen. Nach hinten geklappt sind sie rosa. Die Implantation geht von einem Punkt leicht oberhalb der Augenverlängerung aus. Die Ohren von sehr hoher Implantation und welche zusammenliegen sind vom Typus abweichend. In denjenigen Ländern, wo deren Stutzen erlaubt ist, verbleiben dieselben emporgerichtet.
HALS
Etwas kürzer als die Gesamtlänge des Kopfes. Der Untere Rand zeigt die lose Haut, Welche zur Bikdung eines leichten Doppelkinns beiträgt. Er ist massiv, gerade, tendiert zu Zylinderform und ist sehr muskulös.

KÖRPER
Länglich, breit, tief, die Länge übersteigt die Höhe am Rücken um 18-20%, wobei dieser Unterschied bei den Weibchen betonter hervorsticht. Die Flanken stechen wenig hervor.
OBERE LINIE: Gerade, ohne Deformierungen, durch eine gut entwickelte aber wenig sichtbare Muskulatur gestützt, welche sind leicht vom Kreuz zum Hinterteil erhöht. Man darf sich niemals darauf setzen.
HINTERTEIL: mittelmässig, breit und rund. Es darf nicht lang sein, weil damit ein abweichendes Hinterteil resultieren würde, weder hoch noch niedrig, weil dies die Bewegung begrenzen würde. Die Weibchen sind normalerweise breiter.
BRUST: Sehr breit, mit gut gezeichneten Brustmuskeln. Sie muss minimal zum vorderbug reichen, sowohl vom Profil wie von vorne. Der Toraxumfang ist normalerweise gleich der Höhe am Rückenplus 45% davon. Die Rippen sind gut gewölbt.
UNTER LINIE: Leicht in aufteigender Linie, aber niemals absteigend.
SCHWANZ
Vom Geburt dick, zur Spitze dünner werdend und darf nicht weiter als zur hinteren Kniekehle gehen. Wenn aktiz hebt er sich in Form eines Säbels , ohne sich einzurollen noch in Richtung des Rückens nach vorne zu gehen. Im Ruhezustand hängt er gerade herunter, mit einer kleinen Abweichung der Schwanzspitze.
GLIEDMASSEN:
VORDERE GLIEDMASSEN:
SCHULTERN: mit guter Neigung.
BEINE: In gutem Winkel, schräg und mit perfekt senkrechten und geraden Vorderbeinen, mit breiten Knochen und guter Muskulatur.
VORDERBUG: Darf nicht an die Rippen anschlagen noch nach aussen geöffnet sein. Die Entfernung des Vorderbugs zum Boden ist normalerweise 50% von der Gesamthöhe bei den Männchen und etwas wenider bei den Weibchen.
MITTELFUSS: Sehr solide und leicht geneigt.
VORDERFÜSSE: Katzenfuss mit rundlichen Zehen, nicht sehr aneinander. Die pfotenwülste sind sehr entwickelt und schwarz. Die Nägel sind dunkel, die weissen sind unerwünscht, obwohl es sie je nach Fell gibt.
HINTERE GLIEDMASSEN
Stark und pararell, ohne Abweichungen.
SCHENKEL: Lang und sehr muskulös. Die Winkel treten nicht sehr hervor, ohne dass es wenige gibt.
HINTERE KNIEKEHLEN: Sind immer niedrig.
HINTERFÜSSE: Etwas länger als die vorderen und von ähnlichen Charakteristiken.
BEWEGUNG
In Bewegung muss es über viel Gelände laufen, agil und elastisch.
Der Schritt muss lang sein.
Der Schwanz wird niedring getragen und er erhebt den Kopf kaum über die Rückenlinie.
Bei Alarm ist die Kopfposition erhoben und der Schwanz gehoben.
HAUT
Dick und elastisch. Locker am und den Hals. Bei Alarm bilden sich am kopf einige symmetrische Falten, welche als Achse die mittlere Furche zwischen den Vorderhöhlen haben.
FELL:
HAARE:
Kurz, rustikal, gut geglättet, ohne Haare darunter ( was man manchmal am Hals und den Hinterbacken sehen kann), was sich bei Berührung rauh anfühlt. Sehr kurz und fein an den Ohren, etwas länger am Kreuz und am Kamm der Hinterbacken.
FARBE:
Getigert in allem Tönen von einer warmen dunklen Farbe bis zu hellem grau oder blond.
Löwenähnlich in allem Tönen bis Sandfarbe, Weiss kann an der Brust sichtbar sein, an der Halsbasis oder an der Kehle, an der Hinterlaufen und Zehen, wober wünschenswertist, dass dies so reduziert wie möglich ist.
Die Maske ist immer schwarz, ohne die Augenhöhe zu übersteigen.
GRÖSSE UND GEWICHT:
Rückenhöhe:
-Männchen: 60 bis 65 cm.
- Weibchen: 56 bis 61 cm.
In der Fallen von sehr typischen Exemplaren ist 1 cm Abweichung in den maximalen und minimallen Rückenhöhen zugelassen.
Minimales Geweicht:
- Männchen: 50 kg.
- Weibchen: 40 kg.
DEFEKTE:
Jegliche Abweichung von den vorgesagten Kriterien wird als Defekt betrachtet und die Schwere derselben wird vom Abweichungsgrad von den Standardfordernissen kalkuliert.
LEICHTE DEFEKTE:
-Zu viele Falten in der Schädel-Gesichts-Zone, welche nicht vom Ausdruck ablenken.
- Zagenbiss


SCHWERE FEHLER
- Ein Kopf der die festgelegte Proportion nicht erfüllt.
- Sehr konvergierende Schädel- Gesichts-Linien (übermässiger, sehr ausgeprägter Stop)
- Gesichtsmaske, welche die Augenhöhe übersteigt.
- Beine und Pfoten nach aussen oder innen.
- Zu stark hängende, zurückliegende oder vorstehende Lippen.
- Gleiche Höhe Hinterteil-Rücken.
- Übermässiges Doppelkinn
- Überhängende Augenlieder.
- Schräger Nasenrücken.
- Entweder zu wenige oder übermässige Winkel der Körperlinien.
- Untere Linie herabfallend.
- Flache Brust.
- Unkorrekte Beinstellung, Schwarzansatz zu hoch. Dünner Schwanz.
- Wenig Knochengerippe.


SEHR SCHWERE FEHLER:
- Quadratisches Profil.
- Ein rechteckiger, schmaler oder nicht quadratischer Kopf.
- Eindruck von Leichtgewicht.
- Eingerollter Schwanz, sehr dünn, von der gleichen Dicke über die ganze Länge oder deformiert.
- Grössen die sehr klein oder übermássig sind.
- Rückenlinie entweder sattelförmig oder erhoben. Kleine Brust. Vorderfront des Körpers schwach. Rippen wenig gewölbt.
- Fehlen von Falten in der Schädel-Gesichtszone ( feste Haut ohne Elastizität).
- Hellfarbige Augen (gelb). Augen zu nahe beisammen oder schief, vorstehend oder eingesunken.
- Übermässiges Vorstehen des Oberkiefers.
- Fehlende Zähne ( ausgenommen P1).
- Zu hoher Ohrenansatz.
- Runder oder gewolbter Schädel.
- Schädel-Gesichts-Linien divergierend.
- Glattes und feines Haar.
- Ungenügende Maske.
- Langer Hals, nicht massiv genug.
ELIMINATIONSFEHLER
- Ein unausgeglichener Charakter und jegliches Anzeichen von Agressivität.
- Totale Depigmentierung der Nase oder des Lippeninneren.
- Totales Fehlen einer Maske.
- Weisse unerwünschte Flecken.
- Kieferdefekte.
- Hinterteil niedriger als der Rücken, Rückenlinie heruntergehend.
- Blaue Augen oder mit verschiedenen Farbtönen.
- Amputierter Schwanz.
- Monorquide und criptorquide Exemplare.
- Unterentwickelte Brust.
ANMERKUNG: Die Männchen müssen zwei Hoden von normalem Aussehen haben, welche direkt in den Hodensack gehen.